Versteckspiel mit deinem Hund bringt Bindung und Spaß.

Erfahren Sie, wie Sie ein Versteckspiel mit Ihrem Hund spielen, ohne zusätzliche Hilfsmittel. Verbessern Sie die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Welpen mit Versteckspielen. Ein geeignetes Spiel für Welpen bis zu älteren Hunden.

Du brauchst beim Versteckspiel nicht immer viele Hilfsmittel zum Spielen mit deinem Hund was die Bindung fördert. Manchmal vergisst man auch einfach den Ball oder sonstiges mitzunehmen um den kleinen Vierbeiner bei Laune zu halten auf dem Spaziergang.

Verstecken bzw Versteckspiel

Hier gibt es dann wieder zig Möglichkeiten, heute zeige ich euch das einfache Verstecken bzw Versteckspiel.  Dies kann bereits bei kleinen Runden mit Welpen eingeführt werden und bis ins hohe Alter betrieben werden. Vorteil ist das der Hund aufmerksam wird, lernt seine Nase, Gehör zu benutzen oder auch durch Sicht. Weiter bringt das Spiel auch den Vorteil der Bindung mit sich, da im ersten Moment wo der Hund es merkt innerliche Panik „verlustangst“ entsteht, die aber durch das finden in eine positive Erfahrung über geht.

Gehen wir davon aus du hast einen Welpen, gestallte es ganz einfach. Dein Hund läuft vor dir raus und ist am erkunden der Umwelt und ist so sehr damit beschäftigt, dass er dich völlig aus den Augen verliert. Nutze genau diese Momente und verstecke dich hinter einem Baum oder sonstiges. Sobald dein Hund dann doch mal einen kurzen Blick zu dir schwenkt wird er feststellen das du nicht mehr da bist, somit kann das Versteckspiel – Spiel beginnen (Behalte deinen Hund aber immer im Auge).

Verstecken-Spielerische-Bindung-Auslastung
Verstecken-Spielerische-Bindung-Auslastung

Bei den ersten malen wird dein Hund wirklich in Panik geraten und daher sollst du ihn aber auch im Auge behalten, jedoch hat dein Hund das spiel verstanden wird er seine ihm möglichen Sinne dazu nutzen dich zu finden.

Belohne deinen Hund

Belohne deinen Hund für das finden beim Versteckspiel dies fördert die Bindung zwischen euch! Je schwieriger du dich versteckst und er dich findet, sollte die Belohnung sich steigern. Das bedeutet bei einfachen verstecken gibt es nur das normale Hundefutter. Ist das Versteck schwer gibt es z.B. ein Stück getrocknete Lunge z.B..

Versteckspiel-Spielerisch-Bindung-Auslastung

Jetzt wünsche ich viel Spaß beim Ausprobieren, hast du Angst deinen Hund frei laufen zu lassen? Dann nutze doch einfach eine Schleppleine von 20 Metern dazu, so kann dein Hund nicht abhauen und du brauchst keine Angst mehr haben. Nach ein paar Spielen wirst auch du das Vertrauen in deinen Hund haben und es ohne Schleppleine ausprobieren, wagen können.

Dummytraining – Apport im Wald

Lass Deinen Hund im Wald spielen, mit dem „Dummy-Training“! Dein Vierbeiner kann verschiedene Schwierigkeitsstufen erlangen, was Deine Bindung stärkt.

Dummytraining im Wald stärkt die Auslastung und die Bindung

Dummytraining ist ein Hundesport, bei dem ein versteckter oder geworfener Dummy vom Hund apportiert wird. Es wurde ursprünglich in Großbritannien entwickelt, um Jagdhunde auszubilden, aber mittlerweile wird es auch als Hundesport für die Auslastung und Förderung von Freizeit- und Familienhunden verwendet.

Im Wald mit Dummy

Es gibt viele Möglichkeiten, mit deinem Hund im Wald zu spielen. Eine Option ist das “Dummytraining”. Hierbei wird ein Dummy (ein Spielzeug, das wie ein Dummy oder Vogel oder ein Kaninchen aussieht) versteckt und dein Hund muss es finden und Bringen „ApportBring“. Somit lernt dein Hund gleich zwei Sachen. Es gibt verschiedene Schwierigkeitsstufen, von einfach bis fortgeschritten.

Dummytraining
Im Wald mitDummy

Diese Dummy Aktivität ist eine großartige Möglichkeit, um deinen Hund im Wald zu beschäftigen Auszulasten und gleichzeitig seine Fähigkeiten zu verbessern. Weiter fördert dies die Bindung zu deinem Hund, so wird die Kontrolle zu deinem Jagdhund einfacher, da es bei dir spannender ist wie eine gefundene Fährte von einem Tier aufzunehmen.

Auslastung durch Apportieren

Möchtest du deinem Hund das Apportieren beibringen?

Das ist eine tolle Möglichkeit, um deinen Hund geistig und körperlich auszulasten. Hier sind fünf einfache Schritte, um deinem Hund das Apportieren beizubringen:

  • Motivieren: Finde einen geeigneten Gegenstand, der sich gut tragen lässt und für deinen Hund angenehm anfühlt. Eine Schleppleine kann hilfreich sein, um deinen Hund davon abzuhalten, mit dem Gegenstand davon zu laufen.
  • Übung mit dem Futterdummy: Fülle den Futterdummy mit einem schmackhaften Bissen und werfe ihn ein kurzes Stück weg. Fordere deinen Hund auf, den Dummy zu apportieren. Belohne ihn, wenn er den Dummy bringt.
  • Übung mit dem Wurfdummy: Wenn dein Hund den Futterdummy erfolgreich apportiert, kannst du auf einen Wurfdummy umsteigen. Wiederhole die Übung, bis dein Hund den Wurfdummy erfolgreich apportiert.
  • Distanzieren: Wenn dein Hund den Wurfdummy erfolgreich apportiert, kannst du die Distanz zwischen dir und deinem Hund erhöhen. Wiederhole die Übung, bis dein Hund den Wurfdummy auch aus größerer Entfernung erfolgreich apportiert.
  • Werfen: Wenn dein Hund den Wurfdummy aus größerer Entfernung erfolgreich apportiert, kannst du den Wurfdummy werfen und deinen Hund auffordern, ihn zu apportieren.

Das Wort “apportieren” kommt vom Lateinischen “apportare” und bedeutet “herbeibringen”. Jäger bezeichnen damit das Bringen der Beute. Dein Hund kann lernen, dir alle möglichen Gegenstände zu bringen. Infrage kommen Stöckchen, Frisbees, Dummys, Futterbeutel und andere Dinge

Viel Spaß beim üben und Spielen!

Dummytraining im Wald
Dummytraining im Wald

Suchspiel mit Beißwurst – Dummy – Kopfauslastung – Arbeit

Beißwurst – Dummy Suchspiel – Kopfauslastung.
Heute möchte ich dir zeigen, wie wir die Suchspiele erweitert haben. Vom normalen Leckerli ging es nun über in eine Dummy-Beißwurst mit Leckerli. Somit erlernt der Hund vieles auf einmal.

Suchspiel heute im Treppenhaus mit dem Dummy (Beißwurst)

Heute möchte ich dir zeigen, wie wir die Arbeit dass Suchspiel erweitert haben. Vom normalen Leckerli ging es nun über in eine Dummy-Beißwurst mit Leckerli. Somit erlernt der Hund vieles auf einmal. Da der Hund das Suchspiel verstanden hat, wurde die Beißwurst zum Apportieren, suchen und zur Gebietserweiterung genutzt.

Hier fange ich genauso an, wie mit dem Suchspiel in der Schublade aus dem vorherigem Bericht. Nachdem die Dummy- Beißwurst akzeptiert wurde und der Hund auch das Apportieren verstanden hat, da es sonst keine Belohnung geben kann ohne den Dummy zu bringen, kann ich das Gebiet der Suche nun im ganzen Treppenhaus erweitern. So kann dann auch die Arbeit – Kopfauslastung gesteigert werden. Wird dies dann auch erfolgreich ausgeführt, kann man mit der Generalisierung auch nach draußen. Dazu kommt aber noch mehr im nächsten Bericht.

Wie auch schon im vorherigen Bericht Suchspiel erwähnt wurde, können hier bei der Arbeit Hilfestellungen, Markersignal, Bring oder die Anzeige angewendet werden. Ich habe mich allerdings für das “Bring” entschieden.

Teil 1: Heute wurde der Keller dazu genutzt und das Apportieren nebenbei geübt
Teil 2: Heute wurde der Keller dazu genutzt und das Apportieren nebenbei geübt.

Freilauf – dein Hund ist zu schnell und zu weit weg?

Ich zeige dir wie dein Hund bei dir bleibt. Natürlich gibt es auch andere Methoden wie ich dir in diesem Bericht nahelegen möchte.

Nun erläutere ich euch wieso dein Hund sich von dir schnell und weit absetzt.

Viele denken dies hat mit der Bindung oder mit der Dominanz was zu tun, jedoch ist das nicht richtig. Einige Rassen neigen zu einem größeren Freilauf drang, da sie zu den Laufhunden, Jagdhunde bzw. Stöberhunden gehören. Sollte dein Hund zu solch einer Rasse gehören, ist es normal, dass der Abstand zur Bezugsperson sehr groß bei Spaziergängen ist.

Nehmen wir als Beispiel den Weimaraner. Diese Rasse fällt unter die Laufhunde und Jagdhunde die ihre Lauf- und Jagdbedürfnisse befriedigen wollen sobald die Leine abgemacht wird. Hier könnte nun der Grund zu finden sein.

Manche Hunde finden es spannend die Umwelt zu erforschen und legen dabei ein ordentliches Tempo ein. So kann es sein, dass dein Hund weit vor dir läuft und auch wieder zurück in deine Richtung kommt, oder er links und rechts vom Weg die Umgebung erkundschaftet. Solltest du so einen Hund haben, ist dein Hund gut beschäftigt und wird dich weniger wahrnehmen wie normalerweise. Allerdings verliert er dich nicht ganz aus dem Auge, sollte es brenzlig werden, ist dein Hund in sekundenschnelle wieder bei dir.

Für dich als Bezugsperson wird dies allerdings nicht erfreulich sein und eher das Gefühl aufkommen, dass ihr keine Verbindung habt bzw. einen Kontrollverlust gleich erscheint. Sollte jetzt noch ein Reh, Fuchs oder Hase den Weg überqueren, denkst du bestimmt, nun ist der Hund gleich weg. In den meisten Fällen ist das auch so und ergeht auch uns Trainern so. Also brauchen wir dafür eine Lösung.

  • Wie bleibt der Hund ansprechbar, wenn er in seinem Element ist?
  • Wie erreiche ich, dass sich mein Hund nicht so weit von mir entfernt?
  • Wie erkenne ich die Anzeichen bevor es zu spät ist?

Was du auf keinen Fall machen solltest, erkläre ich dir nun zuerst. Meistens macht man genau die Fehler und ist sich nicht dabei bewusst, etwas falsch zu machen.

Hinterherrennen

Auch wenn du denkst, du kannst deinen Hund einholen, wird dies dir kaum gelingen. Dein Hund sieht dies in den meisten Fällen als eine Spielaufforderung an oder denkt du beteiligst dich nun endlich am Stöbern. Aber durch dieses Verhalten von dir wird dein Hund nicht zu dir kommen und sich anleinen lassen. Somit lass es einfach!!!

Schreien

Für deinen Hund ist das Schreien eher zu verstehen wie ein anfeuern, sofern es bei dem Hund überhaupt ankommt. Somit lassen wir dies auch lieber bleiben, auch könnte durch deine Stimmlage der Hund merken das du sauer bist und ihn von dir verhalten. Nur bei ganz sensiblen Hunden ist manchmal das Schreien ein Erfolg, aber diese Hunde entfernen sich auch meistens nicht so weit von der Bezugsperson.

Bestrafen

Auch wenn wir uns das Bestrafen manchmal wünschen, ist das keine Option. Erstens sind bei uns die Teletaktgeräte verboten (Tierschutzrelevant) und wir haben somit keine Möglichkeit direkt zu bestrafen. Anders sieht es aus mit diesen Zitronenduft verströmenden Geräten oder Piepstönen oder Wasserspritzern. Jeder wird sich schon mal gedacht haben, so eine Fernbedienung wäre jetzt genau das Richtige um den Hund zu bestrafen, wenn er am Horizont verschwindet.

Stell dir nun vor, du seist der Hund, und du würdest beim Stöbern auf einmal die Wasserspritze abbekommen oder den Zitronenduft. Wüsstest du was du gerade falsch gemacht hast, wenn du als Jagdraubtier deinen Trieben folgst? Nein natürlich nicht und so geht es auch dem Hund.

Angenommen du benutzt solche Geräte, kann dies recht schnell zu unerfreulichen Nebenwirkungen führen. In der freien Umwelt hat es so viele Möglichkeiten für den Hund, die Strafe falsch zu verknüpfen. Anders würde es im Labor aussehen, aber da sind wir ja nicht. Durch solche Verknüpfungen und den unnötigen Stress können Verhaltensprobleme entstehen, die alle bisherigen Problemchen in den Schatten stellen.

Fazit: Benutze solche Geräte nicht zur Strafe und suche dir gewaltfreie Ansätze zur Lösung deiner Probleme.

Weiter zum Thema Angst?

Verstecken

Verstecken kann ein Spiel sein, aber es kann auch in der falschen Situation zu einem Vertrauensbruch oder zu einem großen Schreck führen. Manche Hunde trifft dies sehr hart und sie können sich teilweise gar nicht mehr vom Mensch lösen. Andere Charakteren von Hunden bemerken dies teilweise auch gar nicht, wenn der Mensch auf einmal verschwunden ist.

Dabei ist dann der Schreck riesig, wenn die Bezugsperson weg ist.

Jetzt stell dir mal vor, wie es für dich wäre, wenn du stöberst und auf einmal deine Bezugsperson weg ist. Der Schreck wird dich überrollen und genau in der Situation wo du doch eigentlich Kontakt zu deiner Bezugsperson aufbauen wolltest. Somit wird dein Hund in einer Situation bestraft, obwohl er Kontakt suchte, was du ja eigentlich von ihm erwartest.

Fazit: Verstecken sollte man in der Situation lieber sein lassen.

Nun zu dem was du tun kannst.

Markersignal

Konditionierung deines Hundes auf ein Markersignal z.B. den bekannten Klicker. Dies kann dir in vielen Situationen das Leben erleichtern und als Sekundärverstärker angewendet werden. Dazu werde ich aber euch noch etwas genauer in einem weiteren Bericht aufklären.

Solltest du diese Methode nicht kennen, arbeitest du am Besten über das Lob. Raten würde ich dir aber ein neutrales Markersignal zu verwenden oder noch besser den Klicker. Denn auch der Hund merkt an deiner Stimme deine Emotionen und beim Klicker ist dieses immer neutral.

Lege beim Hund immer das Auge auf gutes Verstärken

Da wir im gewaltfreien Training mehr den Fokus auf gutes Verhalten zu verstärken legen, bedeutet dies für uns, jede Situation die positiv ist zu belohnen um dieses Verhalten zu fördern und somit gar nicht erst in die Misslage zu kommen wo wir eventuell bestrafen müssen.

Fazit: Es muss lohnenswert gemacht werden, was wir für ein Verhalten möchten. Dies muss mindestens gleich lohnenswert sein wie die Belohnung beim Fehlverhalten, besser wäre die Belohnung für richtiges Verhalten übersteigt die Belohnung des Fehlverhaltens (Nicht immer möglich).

Nutze echte Verstärker auch unter Primärverstärker bekannt.

Für dich bedeutet das, im Training brauchst du verschiedene Belohnungsstufen die sich an der Gewichtung der Leistung die dein Hund erbringt messen bzw. von deinem Hund direkt als tolle Belohnung empfunden wird.

Wenn du in seinen Augen siehst: „Boah, ist das mega“ oder das gibt es doch gar nicht, wie toll ist das denn? Dann liegst du richtig und hast einen Primärverstärker gefunden.

Dies kann Futter sein, oder Sozialkontakte, Spielen, Ball, Schwimmen und Dummysuche einfach alles was dein Hund nicht erlernen muss, sondern von selber aus als Belohnung empfindet.

Weiter zum Thema Belohnung – Bestätigung?

Lass es spannend bei dir sein.

Wie du bereits bemerkt haben wirst ist die Umwelt für deinen Hund abwechslungsreich und somit spannend. Das gleiche kannst du aber auch für deinen Hund sein, in dem du abwechslungsreich belohnst und dadurch spannend für deinen Hund wirst.

Diese Grundlagen gelten eigentlich immer. „Manchmal mehr, manchmal weniger.“ Es hängt auch von den Vorleben des Hundes ab, vom Typ und durchaus auch von deinen Befindlichkeiten.

Wie kannst du nun deinen Hund trainieren bzw. auch dich selbst?

Bei deinem nächsten Spaziergang achtest du einfach mal etwas mehr auf deinen Hund. Wir fangen ganz klein an mit dem Beobachten des Hundes und trainieren uns an die Verhaltensweisen die an den Tag gelegt werden zu sortieren und kategorisieren. Diese können z.B. folgend aussehen

  • Langsamer werden
  • Stehen bleiben
  • Blickkontakt
  • Oder sogar in deine Nähe kommen

Bist du nun soweit diese Anzeichen zu erkennen, wirst du feststellen das auch dein Hund diese immer wieder anzeigt bevor er sich zu weit von dir entfernt.

Somit kannst du dich schon mal freuen und hast den Schlüssel zu einem Hund der nicht einfach losrennt und alles hinter sich vergisst. Die solltest du immer honorieren! Es macht gar nichts, wenn dein Hund eigentlich nicht wegen dir stehen geblieben ist, sondern weil es dort was zum erschnüffeln gab.

Durch ein Markersignal oder dem Klick dringst du nun zu deinem Hund durch. Natürlich muss das Signal gut aufgebaut und verstanden sein. Dein Hund verspürt nun ein schönes Gefühl der Vorfreude, wenn er sein Markersignal hört. Er ist dadurch viel eher bereit, auf dich zu achten, und wird gute Dinge von dir erwarten.

Gutes verhalten einfangen und nicht den Hund.

Anstatt deinen Hund einzufangen, weil er zu weit wegläuft, fängst du ab jetzt gutes Verhalten ein. Immer dann, wenn dein Hund eines der oben aufgelisteten Verhalten zeigt, gibst du dein Markersignal und lobst ihn zumindest. Das ist besonders wichtig! falls dein Hund nicht bereit ist von dir eine Belohnung anzunehmen. Sollte er das Futter nicht mögen ist es auch keine Belohnung für deinem Hund, aber eventuell belohnt er sich auch selber. Oder er erfreut sich einfach an deinem Lob.

Übe dies unter ablenkungsarmer Umgebung.

Übe nun die Eigenschaften unter einer ablenkungsfreihen Umgebung und zeige dem Hund deine vielseitigen Belohnungen. So wird er schnell verstehen was für tolle Dinge du für Ihn bereithältst. Steigere nun langsam die Ablenkungen und du wirst damit auch erfolgreich werden.

Bist du nun soweit, wird dein Hund auch aus der spannenden Hundewelt auftauchen um eine Belohnung bei dir abzuholen. Sein Verhalten wird sich nun öfters positiv zeigen.

Wenn du nun die Sachen öfters übst mit langsamer werden, stehen bleiben, zurückkommen und Blickkontakt auf dein Markersignal und abwechslungsreichen Verstärkern belohnst, wirst du dieses Verhalten viel häufiger sehen.

Überprüfen kannst du deinen Erfolg mit dem Training, wenn du dir eine Strichliste machst mit den 4 Verhaltensweisen, die er vor dem Training an den Tag legt und wenn du nach ein bis zwei Wochen eine erneute Strichliste anfertigst.

Erfolgreich trainiert hast du, wenn die Strichliste wächst. Bleib am Ball und übe weiter auf diesem Weg, nun würde ich dir vorschlagen den Rückruf auf gleichem Wege mit aufzubauen und richtig zu verstärken. Dann sind auch größere Entfernungen kaum noch ein Problem. Aber dein Hund sieht vielleicht gar keinen Grund mehr, sich so weit von dir zu entfernen.

Achte beim Rückruf auf folgendes!

So baust du keine Fehler in deinem Training mit ein die man mühselig wieder ausschleichen muss. Sehr häufig wird der Hund immer genau dann zurückgerufen, wenn er sich zu weit entfernt hat. Das Kommen wird belohnt, was ja auch grundsätzlich richtig ist. Allerdings wird ein positiv aufgebauter Rückruf selbst zu einer sehr genauen Vorhersage von Belohnungen, und dadurch zu einem sogenannten tertiären Verstärker, einem Verstärker der dritten Klasse sozusagen. Der erste (primäre) Verstärker ist die eigentliche Belohnung von dir, der zweite (sekundäre) Verstärker das Markersignal, denn es verspricht ja auch eine Belohnung, und vor dem Markersignal verspricht der Rückruf eine Belohnung. Das heißt, dass dein positiv aufgebauter Rückruf das Verhalten verstärkt, das dein Hund direkt davor gezeigt hat.

Belohne deinen Hund, wenn er auf Zuruf schnell zu dir kommt. Auch dann, wenn er davor weit weg gewesen ist. Ich würde aber auf Nummer sicher gehen und den Rückruf mit einer geringen Entfernung üben und einbauen, wenn der Hund grade stehen bleibt oder einen anschaut. So trainierst du zielsicher den Rückruf ohne Fehler. Wenn er bei dir angekommen ist, folgt natürlich der primäre Verstärker, also Futter, Spiel, Lob und alles aus deiner Belohnungskiste was dein Hund liebt.

Weiter zum Thema Rückruf?

Suchspiel mit Leckerlis – Kopfauslastung

Eywa`s Vorlieben “Suchspiel” wurden genutzt, um die Kopfauslastung mit einfachen Mitteln zu erzielen.

Heute standen die Schubladen zum Suchen an.

Eywa`s Vorlieben “Suchspiel” wurden genutzt, um die Kopfauslastung mit einfachen Mitteln zu erzielen. Dafür ist, wie Ihr sehen könnt, kein großer Aufwand nötig und man kann den Weimi bzw. eurem Hund bei richtig schlechtem Wetter oder nebenbei am Tag auch so auslasten.

Dies kann am Einfachsten erst mal mit Leckerlis geübt werden. Hat der Hund das Suchspiel verstanden, kann man den Schwierigkeitsgrad mit anderen Hilfsmitteln wie Socken, ein Spielzeug, Dummy… steigern. Dazu werdet Ihr aber noch etwas mehr zu sehen bekommen.

Hilfestellungen

Ihr dürft natürlich auch Hilfestellungen geben, wie z.B. ein Handzeichen wo gesucht werden soll, führt den Hund mit eurer Hand an die Stellen, wo er suchen soll. Habt Ihr das öfter wiederholt, könnt Ihr durch einfaches anzeigen des Suchbereiches euren Hund den Suchort zeigen.

Markersignal

Weiter ist es sinnvoll ein Markersignal einzubauen, bei mir ist das SignalwortSuchen“. Ihr könnt aber auch ein anderes dafür verwenden, Hauptsache, das das Signalwort einzigartig ist und nicht für was anderes verwendet wird.

Anzeige

Steigern könnt Ihr den Suchablauf für das Suchspiel noch mit einer Anzeige, diese kann durch einen Sitz vor dem Suchgegenstand erfolgen oder durch Platz so wie auch durch Verbellen. Jede Anzeigemethode hat seine vor und Nachteile. Sitz und Platz ist wohl im Haus oder in der Wohnung für die Nachbarn ein Segen. Jedoch habt Ihr Ihr etwas versteckt und habt den Blick nicht auf dem Hund, weil er in einem anderen Raum ist, wäre das Verbellen als Anzeige wieder einfacher.

Generalisierung

Sind nun alle Eigenschaften geübt worden und funktionieren einwandfrei, kann man an die Generalisierung „anderer Verstecke oder Orte” gehen. Euer Hund wird nun auch bei anderen Suchspielen gleich wissen, was er machen soll.

Wichtig: Das was gesucht wird, muss dem Hund davor gezeigt werden, bzw. er sollte das kurz beschnüffeln können um nicht planlos irgendetwas zu suchen.

Weiter zum nachfolgenden Bericht?

Suchspiel mit Leckerlis um die Kopfauslastung mit einfachen Mittel zu erzielen.
Suchspiel mit Leckerlis um die Kopfauslastung mit einfachen Mittel zu erzielen.

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