Schleppleine – Training – Möchten Sie mehr über das erfahren?

Schleppleine verwenden, damit der Hund regeln des Freilaufs lernt. Leine wechseln, Schleppleine anbringen. 20m Schleppleine für genügend Bewegungsfreiheit.

Schleppleine

Die Schleppleine ist eine Methode, um Ihren Hund zu trainieren, damit er in jeder Situation abrufbar ist und sich am Menschen orientiert. Mit der Leine ist auch eine Möglichkeit, Ihren Hund auf den Freilauf vorzubereiten. Um das Schleppleinentraining durchzuführen, benötigen Sie eine Schleppleine, ein Brustgeschirr, Handschuhe, festes Schuhwerk, Leckerlis und volle Konzentration.

Schleppleinentrainig mit zwei Weimaraner

Hier sind einige Schritte, die Sie befolgen können, um das Schleppleinentraining durchzuführen:

  1. Verwenden Sie eine Schleppleine, die lang genug ist, um Ihrem Hund ausreichend Bewegungsfreiheit zu geben, aber nicht so lang, dass sie sich verheddern oder andere Hunde stören kann. 20 m sind ausreichend und können auf 5 m reduziert werden.
  2. Verwenden Sie ein Brustgeschirr, um den Druck auf den Hals Ihres Hundes zu minimieren und Verletzungen zu vermeiden.
  3. Führen Sie Ihren Hund an einer normalen Leine und Geschirr an einen ruhigen Ort, möglichst ohne Ablenkung.
  4. Wechseln Sie die Leinen, indem Sie die Schleppleine anbringen und die Leine um sich herumhängen.
  5. Tragen Sie Handschuhe, um Ihre Hände vor Verletzungen durch die Leine zu schützen.
  6. Geben Sie nach und nach etwas Leine frei, so dass Ihr Hund nicht mit voller Kraft in diese laufen kann. Die Schleppleine wird locker in und durch die Hand geführt. Geben Sie so viel Meter frei, wie Ihr Hund sich in Ihrem gewählten Radius entfernen darf.
  7. Ihr Hund soll sich in einem bestimmten Radius um Sie herumbewegen. In diesem Umfeld darf er sich also “frei” bewegen.
  8. Verwenden Sie Leckerlis, um Ihren Hund zu belohnen, wenn er in diesem Radius bleibt.
Schleppleine
Freilauf mit Schleppleine

Kennt er diesen Radius noch nicht, beginnen Sie mit dem Schleppleinentraining folgendermaßen.

Haben Sie im Kopf schon ein Signal? Was möchten Sie sagen, damit Ihr Hund stoppt? Gehen wir hier davon aus, dass Sie tatsächlich als Stoppsignal das Wort “STOPP” auch nutzen. Ihr Hund darf sich etwa 5 Meter um Sie herumbewegen? Ok, gehen wir davon mal aus. Dann markieren sie bitte Ihre Leine 2 Meter bevor die Leine gespannt wäre, also etwa 2 Meter vor dem Ende. Einige Hundehalter machen dort einen Knoten ran, andere wiederum nutzen eine Hundetüte, die sie dort ran knoten.

Schleppleine

Eine andere Methode mit der Schleppleine ist etwas gegensätzlich zu der eben beschriebenen Anleitung.

  1. Verwenden Sie eine Schleppleine, die lang genug ist, um Ihrem Hund ausreichend Bewegungsfreiheit zu geben, aber nicht so lang, dass sie sich verheddern oder andere Hunde stören kann. 20 m sind ausreichend und können auf 5 m reduziert werden.
  2. Verwenden Sie ein Brustgeschirr, um den Druck auf den Hals Ihres Hundes zu minimieren und Verletzungen zu vermeiden. Bei großen Rassen kann auch mal das Halsband verwendet werden, der Hals hält das aus. (Beachte jedoch das es eine leichte Schleppleine ist und du dir eventuell die Leinenführigkeit damit versaust. Besser ist das Geschirr).
  3. Führen Sie Ihren Hund an einer normalen Leine und Geschirr an einen ruhigen Ort, möglichst ohne Ablenkung.
  4. Wechseln Sie die Leinen, indem Sie die Schleppleine anbringen und die Leine um sich herumhängen.
  5. Ihr Hund darf sich etwa 5 Meter um Sie herumbewegen? Ok, gehen wir davon mal aus. Dann markieren sie bitte Ihre Leine 2 Meter bevor die Leine gespannt wäre, also etwa 2 Meter vor dem Ende.
  6. Lassen Sie die Schleppleine auf den Boden liegen und beginnen mit Ihrem Spaziergang.
  7. Sehen sie die Markierung Ihrer Leine? Dann treten Sie auf die Leine und Ihr Hund wird mit voller Kraft in das Geschirr laufen.
  8. Der Hund lernt ohne Signal sich an Sie zu orientieren und wird in ein paar weiteren folgen automatisch die Entfernung erlernen.
Schleppleine ohne Geschirr nicht zu empfehlen

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